ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :
In seiner gesamten Erscheinung normaler Molosser von mittleren
Proportionen, im gewünschten Rahmen groß gewachsen ohne riesig zu
sein.
Er sieht harmonisch und kräftig aus, weil die Umrisse seiner
mächtigen Muskulatur durch die feste, elastische und am Körper durch
wenig geschmeidiges Bindegewebe fest haftende Haut durchscheinen.
Seine Gangart ist ruhig und selbstsicher und seine Reaktionen sind
gezielt und rasch; er zeigt immer Freudigkeit in seinen Bewegungen.
Sein Charakter ist gemütvoll und liebenswürdig, seine weiße Farbe ist
auffällig und seine physischen Eigenschaften stempeln ihn zu einem
vollkommenen Athleten.
WICHTIGE PROPORTIONEN :
Da dieser Hund mittlere Proportionen aufweist, sind in seiner
harmonischen und ausgewogenen Gesamterscheinung keine Besonderheiten
augenfällig. Auch der Kopf ist von mittleren Proportionen. Der Fang
ist gleich lang wie der Schädel. Die Widerristhöhe und die Höhe an der
Kruppe stimmen überein. Die Tiefe der Brust entspricht 50% der
Widerristhöhe. Die scapulo-ischiale Länge des Körpers übertrifft die
Widerristhöhe um 10%.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) :
Fröhlich, natürlich, anspruchslos, freundlich; er bellt wenig und ist
sich immer seiner Kraft bewusst. darf keinesfalls aggressiv sein,
ein Charakterzug, der streng unter Kontrolle zu halten ist. ne
dominante Veranlagung verstrickt ihn immer wieder in Kämpfe um seinen
eigenen Bezirk, besonders mit gleichgeschlechtlichen Hunden, eine
Eigenschaft, die insbesondere bei Rüden auffällt. der Jagd ist er
schlau und geräuschlos, mutig und kampfgewöhnt.
KOPF :
Von mittleren Proportionen, im Aussehen kräftig und schwer, ohne
scharfe Kanten oder auffallende Ziselierungen; das Profil ist
konkav-konvex : Der Schädel ist wegen der Konturen der Kau- und
Nackenmuskulatur konvex, der Nasenrücken ist leicht konkav. Mit dem
Hals bildet der Kopf eine starke, geschweifte, muskulöse Einheit.
OBERKOPF :
Schädel : Massiv, längs und quer konvex. Die Jochbeine sind von der
Rundung des Schädels gut abgesondert und bilden eine breite
Schläfengrube, die eine starke Entwicklung des gleichnamigen Muskels
erlaubt. Der Hinterhauptskamm ist infolge der starken Entwicklung der
Nackenmuskulatur verwischt. Die zentrale Furche ist am Schädel wenig
augenfällig.
Stop : Am Übergang von der Konvexität des Schädels zur leichten
Konkavität des Nasenrückens schwach ausgebildet. Von der Seite gesehen
wird sein Umriss durch das Relief der Augenbrauenbogen klar umschrieben.
GESICHTSSCHÄDEL :
Gleich lang wie der Oberkopf.
Nasenschwamm : Schwarz, mit weiten Nasenlöchern. Er ist gegen vorne
leicht angehoben, da er am Ende der leichten Konkavität des
Nasenrückens lokalisiert ist. Im Profil gesehen, ist die Vorderseite
gerade und senkrecht; sie ist auf der gleichen Linie wie der
Vorderrand des Oberkiefers gelegen oder ganz leicht davor.
Fang : Kräftig, etwas länger als hoch, in seiner Breite gut entwickelt
mit leicht konvergierenden Seitenflächen. Der Nasenrücken ist leicht
konkav, ein fast ausschließlich bei der Argentinischen Dogge
vorkommendes Merkmal.
Lefzen : Mäßig dick, kurz und gespannt. Die Ränder sind frei und
vorzugsweise schwarz pigmentiert.
Kiefer / Zähne : Kiefer kräftig und gut schließend, ohne Vor- oder
Rückbiss. Die Äste der Kieferknochen konvergieren leicht und
gleichmäßig. Das Gebiss ist maximal kräftig. Die Zähne sind groß, gut
entwickelt, regelmäßig angereiht, fest eingesetzt, makellos und frei
von Karies. Ein vollständiges Gebiss ist zu empfehlen, aber
regelmässig angeordnete Zahnreihen sind von vorrangiger Bedeutung.
Zangengebiss, Scherengebiss zulässig.
Wangen : Breit und halb flach, frei von Falten, ohne Wölbungen oder
Ziselierungen, von einer dicken Haut bedeckt.
Augen : Dunkelbraun bis haselnussbraun, durch Augenlider mit
vorzugsweise schwarzen Rändern geschützt, obschon eine teilweise
Depigmentierung derselben nicht als Fehler angerechnet werden darf.
Mandelförmig, in mittlerer Höhe eingesetzt und weit auseinander
liegend. Insgesamt soll der Ausdruck aufmerksam und lebhaft sein, aber
er kann bei Gelegenheit, speziell bei Rüden, ausgesprochen hart sein.
Ohren : Seitlich hoch und durch den breiten Schädel weit auseinander
angesetzt. Wegen der ursprünglichen Verwendung sollen die Ohren
kupiert sein und aufrecht stehen; sie sind von dreieckiger Form und
von einer Länge, die nicht größer ist als 50% der Länge des
Vorderrandes der Ohrmuschel. Wenn sie nicht kupiert sind, sind sie von
mittlerer Länge, breit, dick, flach und an ihrer Spitze abgerundet.
Das Haar ist glatt und etwas kürzer als am übrigen Körper; es können
an den Ohren kleine Flecken auftreten, welche jedoch nicht strafbar
sind. Die unkupierten Ohren werden natürlich hängend getragen und
bedecken die hinteren Partien der Wangen. Wenn der Hund aufmerksam
ist, können die Ohren halbaufgerichtet sein.
HALS :
Von mittlerer Länge, kräftig und erhoben getragen. Die Muskulatur ist
gut entwickelt, und die obere Profillinie zeigt eine leichte
Konvexität. Seine Form ist die eines abgeschnitten Kegels. Beim Ansatz
zum Kopf bildet die Muskulatur eine geschweifte Rundung, die alle
knöchernen Unebenheiten dieser Gegend verwischt; seine breite Basis
verschmilzt sich mit dem Thorax. Er ist von einer elastischen und
dickeren Haut bedeckt, die frei über das subkutane Bindegewebe gleiten
kann, da dieses lockerer ist als am übrigen Körper; an der Kehle zeigt
er delikate Falten, welche nicht vorfallen; dieses Merkmal ist
grundlegend wichtig für die Funktionstüchtigkeit des Tieres. Das Haar
ist in diesem Bereich etwas länger.
KÖRPER :
Die Länge des Körpers (vom Buggelenk zum Sitzbeinhöcker gemessen)
übertrifft etwa um 10% die Widerristhöhe.
Obere Profillinie : Eben; der Widerrist und die Hüfthöcker liegen auf
gleicher Höhe und sind die am höchsten vorspringenden Punkten.
Widerrist : Breit und hoch.
Rücken : Breit und kräftig, mit stark entwickelter Muskulatur, was
eine leicht abfallende Linie Lendengegend hin bedingt.
Lenden : Kräftig; durch die stark entwickelte Lendenmuskulatur, welche
längs der Wirbelsäule eine mittlere Furche andeutet, sind die Konturen
verwischt. Die Lenden sind etwas kürzer als der Rücken und steigen bis
zum Kamm der Kruppe leicht an. Die Gesamtentwicklung der Muskulatur im
Verlauf der ganzen oberen Linie verleiht den Hunden ein leicht
eingefallenes Profil, was den Tatsachen aber nicht entspricht, obschon
dieses Phänomen bei erwachsenen Hunden wegen der sehr starken
Entwicklung der Rückenmuskulatur noch stärker zutage tritt.
Kruppe : Von mittlerer Länge, breit, mit gut entwickelter Muskulatur,
welche sowohl den Kamm des Ilions wie den Fortsatz des Ischions fast
vollständig verschleiert. Sie ist gleich oder etwas weniger breit als
die Brust. Die Kruppe ist ungefähr um 30° unter der Horizontalen
schräg gestellt, wodurch ihre obere Linie bis zum Rutenansatz leicht
abfällt.
Brust : Breit und tief. Der Brustbeinfortsatz befindet sich auf
gleicher Höhe wie die Schulterspitze (Buggelenk), und die untere Linie
des Thorax liegt auf der Höhe der Ellenbogen. Der Thorax ist geräumig,
um eine möglichst große Atmungskapazität zu gewähren; die Rippen sind
lang und mäßig gewölbt; sie verbinden sich mit dem Brustbein auf der
Linie der Ellenbogen.
Untere Profillinie und Bauch : Etwas über die untere Linie des Thorax
aufgezogen, aber niemals windhundartig; kräftig, Flanken und Bauch mit
gleich gutem Muskeltonus.
RUTE :
Mittelhoch angesetzt, mit der oberen Linie einen Winkel von 45°
bildend. Säbelförmig, dick und lang, bis zu den Sprunggelenken aber
nicht weiter reichend. In der Ruhe wird die Rute natürlich hängend, in
der Aktion mit einer stetigen seitlichen Bewegung etwas über der
Oberlinie, im Trab auf Höhe der Oberlinie oder etwas höher getragen.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND :
Insgesamt bildet sie eine zur Größe des Tieres passende
kräftige und stämmige knöchern-muskulöse Entität. Von vorne wie von
der Seite gesehen stehen die Läufe senkrecht.
Schultern : Die Schulterblätter sind hoch und gut proportioniert, sehr
kräftig, mit großen, sich abzeichnenden aber nicht übertrieben
ausgebildeten Muskelmassen. Sie sind in einem Winkel von 45° zur
Horizontalen schräg gestellt.
Oberarm : Von mittlerer Länge und zum Ganzen passend. Kräftig und
beträchtlich bemuskelt; er liegt in einem Winkel von 45° zur
Horizontalen.
Ellenbogen : Robust, von einer etwas dickeren und elastischen Haut
bedeckt, ohne Falten oder Runzeln. Sie sind natürlich gegen die
Rippenwand angelegt und scheinen mit ihr zusammenzuhalten.
Unterarm : Gleich lang wie der Oberarm und senkrecht gestellt. Knochen
stämmig und gerade, mit gut entwickelter Muskulatur.
Vorderfußwurzelgelenk : Breit, in Verlängerung der Linie des
Unterarms, ohne knöcherne Auswüchse oder Hautfalten.
Vordermittelfuß : Etwas flach, von guter Knochensubstanz, mit der
Horizontalen einen Winkel von 70-75° bildend.
Vorderpfoten : Rund, mit kurzen, kräftigen und eng aneinanderliegenden
Zehen. Die Fussballen sind fleischig und hart, von einer dicken, beim
Anfassen rauhen Haut bedeckt.
HINTERHAND : Mit mittleren Winkelungen. Insgesamt betrachtet ist sie
kräftig, stämmig und parallel; sie gibt einen Eindruck von Kraft und
Leistung, was ihre Funktion durchaus verlangt, indem sie für einen
ausreichenden Schub verantwortlich ist und die typische Gangart
bestimmt.
Oberschenkel : Von einer zum Ganzen passenden Länge; kräftig mit
sichtbar sehr stark entwickelter Muskulatur. Der Hüftgelenkswinkel
beträgt ungefähr 100°.
Knie : In der gleichen Achse wie das ganze Glied; der femoro- tibiale
Winkel beträgt ungefähr 110°.
Unterschenkel : Leicht kürzer als der Oberschenkel, kräftig; er führt
die ausgezeichnet entwickelte Muskulatur weiter.
Sprunggelenk und Hintermittelfuß : Insgesamt sind Sprunggelenk und
Hintermittelfuß kurz, kräftig und stämmig; sie garantieren die
Schubkraft der Hinterhand. Die Hinterfußwurzel ist kräftig und der
Sprunggelenkshöcker ist sichtbar. Das Sprunggelenk bildet einen Winkel
von circa 140°. Der Hintermittelfuss ist stämmig, fast zylindrisch und
steht in einem Winkel von 90° zur Horizontalen. Wenn die
unterentwickelte erste Zehe (Afterkralle) vorhanden ist, muss sie
entfernt werden.
Hinterpfoten : Wie die Vorderpfoten; wenn sie auch etwas kleiner und
breiter sind, weisen sie die gleichen Merkmale auf.
GANGWERK :
Flink und bestimmt. Sobald die Aufmerksamkeit des Hundes geweckt ist,
ändert sich die Gangart erheblich und wird mit raschen Reflexen
erhaben, was für die Rasse typisch ist. Der Schritt ist langsam und
ruhig. Der Trab ist lang gestreckt, mit guter Reichweite der
Vorderhand und starkem Schub aus der Hinterhand. Im Galopp entfaltet
der Hund seine ganze Energie und alle seine Kräfte. Die Spur der
Pfoten ist einfach und parallel. Passgang wird als schwerer Fehler
angesehen und ist nicht zulässig.
HAUT :
Einheitlich eher etwas dick, jedoch weich und elastisch. Gut am Körper
haftend, gleitet sie wegen des halbschlaffen Bindegewebes leicht auf
ihrer Unterlage; sie bildet keine wesentlichen Falten, außer in der
Gegend des Halses, wo das Unterhautbindegewebe besonders schlaff ist.
Die Haut ist möglichst wenig pigmentiert, obschon die Pigmentation mit
dem Alter zunimmt. Eine übermäßig pigmentierte Haut ist nicht
zulässig. Vorzugsweise sollen die Ränder der Mundschleimhaut und der
Konjunctiva schwarz pigmentiert sein.
HAARKLEID :
HAAR : Einheitlich kurz, glatt, weich beim Anfassen und ungefähr 1,5
bis 2cm lang. Das Haar ist unter verschiedenen klimatischen
Bedingungen unterschiedlich dick und dicht. Unter tropischen
Bedingungen ist es weniger dicht und dünner, so dass die pigmentierten
Stellen der Haut durchscheinen, was jedoch zu keiner Bestrafung Anlass
geben sollte. In einem kalten Klima ist das Haar dichter und dicker
und es kann zur Bildung von Unterwolle kommen.
FARBE : Reinweiß. Um das Auge herum ist ein Farbfleck von schwarzer
oder dunkler Farbe zulässig; dieser darf nicht mehr als 10% der Fläche
des Kopfes einnehmen. Bei gleichwertigen Exemplaren soll der Richter
immer zugunsten desjenigen Hundes entscheiden, der am reinsten weiß ist.
GRÖSSE UND GEWICHT :
Widerristhöhe : Bei Rüden : 62 bis 68 cm,
Bei Hündinnen : 60 bis 65 cm.
FEHLER :
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen
werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung
stehen sollte.
SCHWERE FEHLER :
Ungenügende Entwicklung von Muskeln und Knochen (Schwächlichkeit).
Nasenschwamm wenig pigmentiert.
Hängelefzen.
Kleine, schwach en twickelte oder von Karies befallene Zähne.
Unvollständiges Gebiss.
Allzu helle Augen. Entropium oder Ektropium.
Fassförmiger Thorax; kielförmige Brust.
Flache Rippen.
Übertriebene Winkelungen der Hinterhand.
Hintermittelfuß zu lang.
Atypische Gangarten.
Übertriebene Pigmentierung der Haut bei Junghunden.
Vorliegen kleiner Zonen mit farbigem Haar.
Nervös unausgeglichenes Temperament
AUSSCHLIESSENDE FEHLER :
Aggressivität.
Vollständig depigmentierter Nasenschwamm.
Vor- oder Rückbiß.
Blaue Augen oder Augen verschiedener Farbe.
Taubheit.
Langes Haar.
Farbflecken im Körperhaar. Mehr als ein farbiger Flecken am Kopf.
Grösse unter 60 cm oder über 68 cm.
Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen
aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
Dogue de Bordeaux
Deutsche dog
Boxer
Irish Wolfhound
Bull Terrier
English Bulldog
Mastin Espanol
Mastin los Pirineos
Pointer
Perro Peleo de Cordobes
Die Geschichte des Dogo Argentino.
Dr. Antonio Nores Martinez, ein passionierter Jäger, hatte die Idee, einen Jagdhund zu schaffen, der speziell für die Jagd auf Raubkatzen und Schwarzwild geeignet ist.
Sein Ziel war ein Hund, der nicht nur mutig und schnell, sondern auch wendig, ausdauernd, stark und intelligent zugleich sein sollte.
Darüber hinaus sollte er über einen ausgezeichneten Geruchssinn verfügen und in der Lage sein, eigenständig oder im Rudel, das Wild zu verfolgen und zur Strecke zu bringen.
Vor allem musste er sich für die Jagt im Rudel eignen, da er es mit dem sehr wehrhaften Wildschwein und den Raubkatzen, vor allem Pumas, zu tun haben würde.
Um all diese Eigenschaften in einem Hund zu vereinen, war es notwendig mehrere verschiedene Rassen miteinander zu kreuzen.
Ausgangsmaterial für das Dogo-Rezept war der Viejo Perro de Pelea Cordobés in Spanien.
Der Córdoba wiederum entstammt dem :
1. Spanish Mastiff,
2. Bull Terrier,
3. der alten Englischen Bulldogge
4. und frühen Boxern.
Diese Originalmischung des Cordobas war Grundlage des Rezeptes von Dr. Martinez`s "Superhundes".
Um aus dem Cordoba den heutige Dogo Argentino zu machen, kreuzte er noch folgende Hunde ein:
5. Der Spanische Mastiff brachte die Kraft,
6. vom Bulldog kam der geräumige Brustkorb und die Hartnäckigkeit.
7. Der Boxer brachte ruhige Zuverlässigkeit und leichte Erziehbarkeit.
8. Um an Schulterhöhe zu gewinnen, paarte Dr. Martinez den Cordoba Hund mit schwarz-weiß gefleckten Deutschen Doggen,
9. Der Substanz und Farbe wegen kam der große Pyrenäen Berghund hinzu. Der brachte Widerstandsfähigkeit gegen extreme Wetterverhältnisse mit.
10.Zur Förderung des Jagdinstinktes, brauchte es den English Pointer mit seiner feinen Nase,
11.Der Irish Wolfhound machte den Hund noch etwas schneller.
Spätere Einkreuzungen von Bordeaux Doggen brachten noch mehr Mut, gleichzeitig auch mehr Kraft von Kiefer und Körper.
Als Antonio Martinez am 2. Dezember1956 starb, führte sein Bruder Augustin die Zucht und den Aufbau der Rasse fort.
Seine Stellung als Gesandter ermöglichte es ihm, den Dogo auch in anderen Ländern einzuführen und seine Hunde den hochgestellten Persönlichkeiten, als Geschenk zu präsentieren.
Leider wurde seitens der Brüder Martinez keine allzugenaue schriftliche Dokumentation Ihres Zuchtaufbaus überliefert, so dass weiterhin Raum für Spekulationen bleibt, hinsichtlich der Anteile der jeweiligen Hunderassen am Aufbau des Dogo Argentino!
Die ersten Dogo Argentino wurden 1954 registriert.
Am 03. Februar 1954 wurden die ersten Dogo Argentino aus der Zucht von Agustin Nores Martinez registriert.
Am 21. Mai 1964 wurde der Dogo Argentino von der Argentinischen Kynologischen Vereinigung als Rasse offiziell anerkannt und eingetragen.
1973 erfolgte dann die endgültige Anerkennung durch die Federation Cynologique Internationale (FCI).
1078 Welpen wurden bis zum Tode (1978) von Agustin Nores Martinez eingetragen!
Später, am 31. Juli 1973, wurde er dank der unermüdlichen
Anstrengung von August Nores Martinez, von der FCI als erste und einzige argentinische Rasse anerkannt.
Im Laufe der Zeit wurde der Dogo Argentino zu einem beliebten Familienhund, der nicht nur durch sein elegantes, kraftvolles Äußeres überzeugte, sondern auch durch seine absolute Loyalität seinem Herrn u.
dessen Familie gegenüber, die er im Ernstfall, bis zur Selbstaufgabe verteidigen würde.
"Am 22. August 1968 traf auf dem Flughafen Stuttgart-Echterdingen eine Luftfrachtsendung direkt aus Buenos Airs ein.
Absender waren die Herren Dr. Augustin Nores Martinez und Ruben Passet Lastra.
Aus der kleinen Kiste entsprangen drei, damals etwa terriergroße weiße Junghunde.
Ein Rüde und zwei blutsfremde Hündinnen.
Als 1978 Augustin Nores Martinez starb, ging ein Teil der Geschichte des Dogo Argentinos mit ihm verloren.
Doch verdanken wir den damaligen Liebhabern dieser Rasse, dass sie das Werk von Antonio und Augustin weiterführten und so diesen wunderschönen Hund in seinem Standart erhielten.